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Sören Hensen neuer Geschäftsführer der DRWZ Mobile GmbH

Ab dem 01.01.2019 hat Sören Hensen die Position des Geschäftsführers der DRWZ Mobile GmbH übernommen. Herr Hensen bringt jahrelange Erfahrung in unserer Branche mit. Zuletzt verantwortete er als Geschäftsführer der HUK-Coburg Autowelt den Aufbau eines neuen Geschäftsfeldes der HUK-Coburg. Wir haben ihm einige Fragen zu seinen Plänen gestellt.
Lesen Sie hier das Interview mit ihm: 

Wie sah Ihr beruflicher Werdegang vor dem Einstieg bei der DRWZ Mobile GmbH aus?

Im Jahr 2007 fand ich zum Ende meines Studiums über die Diplomarbeit meinen Einstieg in die Branche bei der Hertz Autovermietung. Dort war ich zuletzt als Director Fleet für den Einkauf, die Instandhaltung und die Vermarktung der Fahrzeugflotte in Deutschland verantwortlich. Mit dem Wechsel zur BCA Autoauktionen GmbH folgte ein eher wachstumsorientiertes Umfeld. Hier übernahm ich den Aufbau verschiedener Startups und kam letztendlich auch in Berührung mit der HUK-Coburg Versicherung, die sich intensiv mit Fragestellungen zur Mobilität der Zukunft beschäftigte. In der Konsequenz übernahm ich als Geschäftsführer der HUK-Coburg Autowelt die Entwicklung dieses ganz neuen Geschäftsfelds und konnte das neue Geschäftsmodell ins Leben führen.

Was macht Ihnen an Ihrer täglichen Arbeit am meisten Spaß?

Zu sehen, dass ich etwas bewegen kann. Mein Wechsel in das Umfeld kleinerer, dynamischer Unternehmen kam nicht von ungefähr. Ich möchte mich mit Wachstum und Veränderung beschäftigen. Zudem begegnen Sie in einem kleinen Unternehmen wie der DRWZ Mobile jeden Tag neuen Herausforderungen und Chancen. Sie sehen Erfolge und Rückschläge direkt und müssen ihre Handlungen entsprechend anpassen. Das macht mir Spaß.

Was hat Sie in Ihrer beruflichen Laufbahn bisher am stärksten geprägt?

Ganz klar die vielen Menschen, mit denen ich zu tun hatte und habe. Am meisten diejenigen, die nie aufhören, immer wieder Themen neu zu denken und andere Wege zu beschreiten. Ich bewundere diese Menschen für Ihre Ausdauer und hoffe, ebenfalls etwas von dieser – manchmal auch anstrengenden – Hartnäckigkeit mit übernommen zu haben.

Drei Dinge, die Ihnen im beruflichen Alltag wichtig sind.

Nette Menschen. Abwechslung. Erfolg!

Drei Dinge, die Ihnen im Privatleben wichtig sind.

Familienzusammenhalt. Ein, zwei oder auch drei Bier mit Freunden. Zeit für meine Kinder.

Welches Auto fahren Sie? Und welches ist Ihr Traumauto?

Aktuell fahre ich einen Audi A6 Kombi, ein sehr schönes Fahrzeug. Gerade groß genug für meine fünfköpfige Familie. Mitte des Jahres steige ich dann auf einen Plug-In Hybrid um.

Träumen darf man ja immer… ein Mercedes W 113 Roadster (SL Pagode). Das wird aber immer ein Traum bleiben, da ich absolut kein Händchen für Oldtimer besitze und auch das nötige Kleingeld fehlt.

Welchen Schwerpunkt möchten Sie bei der DRWZ Mobile in 2019 setzen?

In diesem Jahr ist unser Fokusthema ganz klar Wachstum. Wir wollen sowohl mit dem bestehenden Angebot weitere Kunden im genossenschaftlichen Umfeld gewinnen als auch unser Portfolio über die klassischen Rahmenverträge hinaus in alle Richtungen erweitern. Zum Beispiel sollen kurzfristig auch Gewerbetreibende und Privatkunden aller Art über uns interessante Konditionen nutzen können.

Welche Herausforderungen sehen Sie in der Automobilbranche in diesem Jahr?

Auch in 2019 dürfte das Thema Dieselfahrverbote uns weiter beschäftigen. Ich sehe hier zunächst einmal die Politik in der Pflicht, endlich eine verbindliche Regelung zu schaffen und dadurch die weiterhin vorhandene Unsicherheit der Verbraucher zu beseitigen. Egal in welche Richtung. Zusätzlich wünsche ich mir, dass auch die soziale Komponente des Themas intensiver Einfluss in die Diskussion findet – dies wurde bisher ja größtenteils ausgeblendet.

Wie stehen Sie zu dem Thema Elektromobilität? 

Ich versuche immer, mich diesem sehr oft dogmatisch diskutierten Thema neutral zu nähern. Um es kurz zu halten: Es wird unaufhaltsam kommen. Bei dem aktuellen Stand der Technik halte ich die Nutzung von vollelektrischen Fahrzeugen nur bei deren Auslegung für reelle Reichweiten zwischen 50 – 100 Kilometern für sinnvoll. Das reicht für tägliche Pendelstrecken oder den städtischen Lieferverkehr und erfordert keine übergroßen und schweren Akkupacks. Zudem dürfte unser Stromnetz mit Ladevorgängen kleinerer Akkukapazitäten deutlich besser zurechtkommen. Bei Fahrzeugen, die auch längere Strecken zurücklegen können, halte ich derzeit Plug-In Hybride für die sinnvollste Lösung.

Wie stehen Sie zu dem Thema Tempolimit?

Ich persönlich fahre gerne mal etwas schneller. Viele Argumente der Befürworter eines Tempolimits kann ich aber sehr gut nachvollziehen. Was ich allerdings nicht verstehe, ist die Fokussierung der Diskussion auf Maximalgeschwindigkeiten von 130 oder 120 km/h. Mit einem Tempolimit von 180 oder 160 km/h könnte sicherlich die Vielzahl der Autofahrer gut leben, mich eingeschlossen.


Herr Hensen, vielen Dank für das Interview.